Springe zum Inhalt

Workshops am Montag

14:00 bis 15:30 Uhr


Christian Buse: Ein selbstbestimmter Lebensweg mit komplexen Behinderungen. Präsentation in Zusammenarbeit mit der EUTB Sehen Plus des Blindeninstituts Würzburg

Themenband Wohnen, Arbeit, Freizeit

  • Christian Buse, Alexander Bruch, EUTB Sehen Plus Würzburg

Selbstbestimmt und selbstständig leben als Budgetnehmer im Arbeitgeber*innenmodell mit einer mehrfachen Schwerbehinderung. Christian Buse gibt Einblick in sein Leben mit 24-h-Assistenz und berichtet von seinen Erfahrungen und täglichen Herausforderungen.


Erkennung und Anerkennung von Sehbeeinträchtigungen im (Vor-)Schulalter – Bereichern Sie das laufende Forschungsprojekt REVISA mit Ihrer Erfahrung

Themenband Bildung

  • Stefan Spring, Schweizerischer Zentralverein für das Blindenwesen SZBLIND, Zürich
  • Martina Schweizer, Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik HfH, Zürich

Sehbehinderungsspezifischer Förderbedarf wird bekanntlich nicht immer erkannt. Das Projekt REVISA untersucht die risikobehafteten Entscheidungsereignisse im Prozess der Erfassung und Abklärung des Förderbedarfs. Im Workshop wird der Erfahrungsschatz der Teilnehmenden für das Projekt ausgewertet.


Fort- und Weiterbildung im Kontext der Pädagogik bei Blindheit und Sehbehinderung. Aktuelle Bedarfe und Entwicklungsperspektiven.

Themenband Professionalisierung / Qualifizierung / Interdisziplinarität

  • Dr. Michael Weis, Johann Wilhelm Klein-Akademie, Würzburg

Der Workshop richtet sich an Personen, die den Bereich der Fort- und Weiterbildung bzw. Personalentwicklung in einer Organisation fachlich bzw. strategisch verantworten sowie an Dozierende und knüpft an die Ergebnisse der 2. Würzburger Konferenz für Fortbildung und Personalentwicklung im Kontext der Pädagogik bei Blindheit und Sehbehinderung an. Bedarfe und Perspektiven im umrissenen Praxisfeld sollen gemeinsam diskutiert und weiterentwickelt werden.


Mehrwert in der pädagogischen Arbeit durch Vernetzung von Kinaesthetics mit O&M und LPF

Themenband Professionalisierung / Qualifizierung / Interdisziplinarität

  • Lukas Wunder, Annette Hess, Julia Wiedmann, Karin Ulrich, Nikolauspflege Stuttgart, Schule Haus am Dornbuschweg
  • Selina Wiedermann, Nikolauspflege Stuttgart, Wohnen Haus am Dornbuschweg

Wir beschäftigen uns aktiv in Bewegung und mit Videobeispielen mit der Schnittmenge von Kinaesthetics, O&M und LPF. Mit dem Ziel den Mehrwert durch die Verschmelzung der Bereiche zu erkennen, diskutieren wir über das Lernen in Bewegung, die Orientierung im eigenen Körper, am Platz, im Raum und in der Umgebung.  


Praxisblick Ausstattung und Gestaltung von Wohnraum für blinde und sehbehinderte Menschen

Themenband Wohnen, Arbeit, Freizeit

  • Ute Wißmann-Schultze, Stiftung Nikolauspflege, Stuttgart

Im Rahmen des Workshops werden Erfahrungen bei der Ausstattung und Gestaltung von Wohnraum für blinde und sehbehinderte Menschen in Bezug auf Leitlinien und Kontraste, Beleuchtung und Elektro- und Haushaltsgeräte vorgestellt und ein Erfahrungsaustausch angeregt, insbesondere auch in Bezug auf die Nutzbarkeit der Smart-Home Technologien.


Wie wichtig ist die Braille-Notenschrift?

Themenband Bildung

  • Martin Rembeck, Hannover

Für die musikalische Ausbildung blinder Menschen scheint die Braille-Notenschrift eine schwierig zu überwindende Barriere zu sein. Deshalb wird oft auf die Vermittlung der Notenschrift verzichtet. Man beruft sich auf das gute Gehör/Gedächtnis des Schülers und verzichtet auf die so wichtige Möglichkeit, Musik selbständig zu erlernen. Zunächst werden Bedeutung und Vorzüge der Braille-Notenschrift dargelegt. In einem zweiten Schritt werden die praktischen Vorteile im Unterricht aufgezeigt.


„Wir müssen vorsorgen! In den Blindeninstituten sind wir bereit!“ Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase nach §132g, SGB V bei Menschen mit komplexen Behinderungen, Sehbehinderungen und Blindheit!

Themenband Wohnen, Arbeit, Freizeit

  • Martina Frank-Blaß, Blindeninstitut Würzburg
  • Vera Lautenschlager, Blindeninstitut Regensburg

In einem Impulsreferat werden die Inhalte, Ziele und Erfahrungen der Gesundheitlichen Versorgungsplanung aus den Blindeninstituten Würzburg und Regensburg anhand von Praxisbeispielen vorgestellt. Anschließend werden die Teilnehmenden eingeladen, sich durch gezielte Fragen aktiv zu beteiligen, um abschließend einen Gesamtüberblick über das Thema vor Augen zu haben.


Konkrete Beispiele zur barrierefreien, blindenspezifischen Umwelt- und Verkehrsraumgestaltung

Themenband Wohnen, Arbeit, Freizeit // begrenzte TN-Zahl, Anmeldung im Kongressbüro vor Ort

  • Gert Willumeit, Rehabilitationslehrer für Orientierung & Mobilität

Mittels Begehung im verkehrsbelebten Stadtgebiet (Vorplatz am Erwin-Piscator-Haus und in der Biegenstraße) werden sowohl Bodenstrukturen wie auch akustische Informationsgeber exemplarisch vorgestellt, die eine barrierefreie Orientierung und Mobilität für blinde Menschen weitestgehend ermöglichen. Workshop mit Augenbinden und Langstöcken.

16:00 bis 17:30 Uhr


Gesundheits- und Bewegungsförderung für Menschen mit erworbenem Sehverlust

Themenband Wohnen, Arbeit, Freizeit

  • Sophie Rafflenbeul, Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (blista), Marburg

Die Gesundheits- und Bewegungsförderung spielt bei Menschen mit erworbenem Sehverlust eine besondere Rolle, da viele Betroffene sportliche Aktivitäten aus Ängsten und Mangel an Möglichkeiten oder Wissen meiden. Folgen sind Bewegungsmangel, Übergewicht und  gesundheitlichen Beeinträchtigungen. In der BtG der blista wurde ein Konzept zur Gesundheits- und Bewegungsförderung erarbeitet. Dies wird im Workshop vorgestellt und kann im Anschluss diskutiert werden.


„Dezentral heißt mittendrin“ – Das Wohngruppenkonzept der blista

Themenband Wohnen, Arbeit, Freizeit // begrenzte TN-Zahl, Anmeldung im Kongressbüro vor Ort

  • Sylvia Dieterich, Dagmar Popan, pädagogische Mitarbeiterinnen Internat, Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (blista), Marburg
  • Klaus Weber-van der Meer, Internatsbereichsleiter, Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (blista), Marburg

Vielfältige Erfahrungen der eigenen Selbstwirksamkeit beim Bewältigen von Anforderungen im persönlichen Alltag sind eine wesentliche Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Im Workshop wird das Wohngruppenkonzept der blista vorgestellt, das darauf ausgerichtet ist einen Rahmen zu bieten, der diese Erfahrungen ermöglicht und intensiv fördert. Im Anschluss ist ein kollegialer Austausch vorgesehen.


Professionalisierung und Qualifizierung im Kontext der Pädagogik bei Taubblindheit und Hörsehbehinderung

Themenband Professionalisierung / Qualifizierung / Interdisziplinarität

  • Dr. Michael Weis, Johann Wilhelm Klein-Akademie, Würzburg
  • Prof. Dr. Andrea Wanka, Pädagogische Hochschule Heidelberg

Im Rahmen dieses Workshops sollen aktuelle Herausforderungen und Problemstellungen der Professionalisierung und Qualifizierung im Kontext einer Pädagogik bei Taubblindheit und Hörsehbehinderung betrachtet werden. Nach einer einführenden Darstellung der Ausgangslage werden studentische Forschungsprojekte vorgestellt, die den aktuellen IST-Stand analysieren. Anschließend stehen der gemeinsame Austausch und der Netzwerkgedanke im Fokus, um Entwicklungsperspektiven für das umrissene Praxisfeld zu formulieren.


Überlastet? Jetzt noch freiwillig eine Fortbildung besuchen? Die spezifischen Inhalte (O&M / LPF / Begriffsbildung) auch auf anderen kreativen Wegen an den Mann und die Frau zu bringen ist das Ziel.

Themenband Professionalisierung / Qualifizierung / Interdisziplinarität

  • Gisela Troost, Alexandra Hojczyk, Rehalehrerinnen für blinde und sehbehinderte Menschen, Friedberg

Wir Workshopleiterinnen sind ständig auf der Suche nach anregenden Möglichkeiten, dem sehr gemischten Personal an Förderschulen den Blick zu öffnen für Inhalte des spezifischen Curriculums. Da sind alte Hasen und neue Quereinsteiger. Da sind Pädagoginnen und Teilhabeassistenzen. Aber wer ist nicht mit den umfangreichen Aufgaben des Schulalltags und allem drum herum in hohem Maß ausgelastet, wenn nicht sogar überlastet?  Wo soll da noch Freiraum sein, für anstrengende Inhalte? Wir haben an Förderschulen Sehen viel ausprobiert und entwickelt. Das möchten wir gern teilen und mit denen die kommen daran weiterdenken: Konferenz-Events, Klassen-Checker-Termine, Themenwochen, schmucke Infotafeln mit wechselnden Inhalten, Kulturtagsbeiträge, angenehme Umgebung schaffen, Mini-Durchblicker  – das sind unsere Beispiele. Anschließend tauschen sich kleinere Gruppen darüber aus und entwickeln weiter, was auf das eigene Setting übertragbar oder adaptierbar ist. Eigene Ideen sind erwünscht!


Entwicklungsschritte des kindlichen Sehens, mögliche Auffälligkeiten und deren Überprüfung sowie Ideen zur Gestaltung förderlicher Rahmenbedingungen

Themenband Professionalisierung / Qualifizierung / Interdisziplinarität

  • Inge Ziehmann, Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Internat Förderschwerpunkt Sehen, Schloss-Schule Ilvesheim
  • Dorit Mauersberger, Sonderpädagogisches Bildungs- und BeratungszentrumFörderschwerpunkt Sehen, Schule am Weinweg, Karlsruhe
  • Arbeitskreis Frühförderung, Arbeitsgemeinschaft "Beratung Förderschwerpunkt Sehen Baden-Württemberg"

Grundlage jeder Frühförderung im Förderschwerpunkt Sehen bilden die Diagnostik des Physiologischen Sehens sowie die Überprüfung des funktionalen Sehens. In einem Workshop werden zu jedem Entwicklungsabschnitt des Sehens bis zur Einschulung mögliche Auffälligkeiten beschrieben, standardisierte und informelle Testverfahren vorgestellt sowie Ideen für die Gestaltung von Rahmenbedingungen in der Frühförderung erörtert.


Entwicklungsgeschichte und Schullaufbahn eines Schülers mit Norrie-Syndrom

Themenband Bildung

  • Alexander Wyssmann, Musiker, Heilpädagoge, ICT, Blindenschule Zollikofen
  • Viola Oser, Orientierung & Mobilität, Blindenschule Zollikofen
  • Simone Ott, Fremdsprachen, Heilpädagogin
  • Martina Peter, Berufswahl, Blindenschule Zollikofen

Ein blinder Schüler mit frühkindlichem Autismus inszeniert vor 30 Personen ein anspruchsvolles Klavierstück. Wie kam es soweit? Wie haben wir ihn unterrichtet? Was hat sich bewährt? Wo sind wir gestolpert? Geschichte und Werdegang des Schülers in verschiedenen Bereichen: Schulbiografie, Beziehungsaufbau, Kommunikation, O+M, LPF, Elternhaus/Internat, Musikunterricht.


Audiobiografie - Leben hörbar machen

Themenband Wohnen, Arbeit, Freizeit

  • Achim Schmidt, Blindeninstitut Würzburg

Audiobiografie-Arbeit am Blindeninstitut Würzburg bedeutet, Lebenserinnerungen hörbar zu machen. Mit geringem Aufwand werden Ereignisse als Audiofile gesichert. Wie in einem Fotoalbum werden den Klienten hörbare Erinnerungen barrierefrei zugänglich gemacht.


Tennis für blinde und sehbehinderte Menschen

Themenband Wohnen, Arbeit, Freizeit

  • Linda Kanzler, BSc
  • unterstützt durch DI Franz Kager, blinder Sportler

Im Workshop möchte ich (Ergotherapeutin, Organisatorin von Blinden- und Sehbehindertentennis in Graz und Angestellte des Odilien-Institutes) in die theoretischen Grundlagen einführen und über die positiven Auswirkungen von Tennis sprechen. Anschließend gibt es die Möglichkeit es selbst zu versuchen.