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Workshops am Dienstag

11:00 bis 12:30 Uhr


Der „feelSpace Gürtel“ und das „SUNUband“ Armband als Orientierungshilfen im Alltag

Themenband Bildung // begrenzte TN-Zahl, Anmeldung im Kongressbüro vor Ort

  • Elmar Brathe, Christian Gerhold, Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (blista), Marburg

In diesem Workshop erhalten Sie praktische Einblicke in die Nutzung des feelSpace Gürtels und des SUNUband Armbands. Diese beiden Hilfsmittel, sind 2 von vielen neuen elektronischen Hilfsmitteln die aktuell Einzug in den Alltag von blinden und hochgradig sehbehinderten Menschen gehalten haben. Sie erproben die Funktionen beider Hilfsmittel und sammeln erste eigene Erfahrungen.


Weiblich, blind geflüchtet … Die Bedeutung intersektioneller Themen in Aus- und Weiterbildung. 

Themenband Professionalisierung / Qualifizierung / Interdisziplinarität

  • Barbara Levc, Pädagogische Hochschule Steiermark, Graz, Österreich

Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit erleben in einer diversen Gesellschaft intersektionelle Zugehörigkeiten, die sich oftmals in mehrfacher Benachteiligung auswirken. Der Workshop möchte für diese Zusammenhänge sensibilisieren und auf Basis der Erfahrungen der Teilnehmer_innen Lösungen suchen.


Teilnehmendenvertretung aktiv – Ansätze einer gelingenden Partizipation Auszubildender im Berufsbildungswerk Stuttgart

Themenband Wohnen, Arbeit, Freizeit

  • Ramona Hoppe, Stiftung Nikolauspfleg, Stuttgart
  • Normen Ramus, Teilnehmendenvertretung Stiftung Nikolauspflege, Stuttgart

Im Rahmen des Workshops werden Ansätze vorgestellt, diskutiert und weiterentwickelt wie Partizipation von Menschen mit Behinderung im Praxisalltag von Bildungseinrichtungen gelingen kann. Wir gehen den Fragen nach, welche Faktoren Einfluss darauf nehmen, wie die Rahmenbedingungen gestaltet werden können und welche Rolle unser Grundverständnis und unsere Haltung dabei spielen.


Erprobung agiler Arbeitsformen in der Stiftung Nikolauspflege

Themenband Professionalisierung / Qualifizierung / Interdisziplinarität

  • Uta Schmidt-Schott, Felix Neher, Stiftung Nikolauspflege, Stuttgart

Stimmt es wirklich, dass „klassisch“ organisierte Unternehmen von engen Regelwerken, Prozessabläufen und wenig Entscheidungsfreiheit geprägt sind? Stimmt es wirklich, dass agile Unternehmen diese Merkmale nicht kennen? Wir wissen es nicht! Aber wir teilen unsere Erfahrungen hinsichtlich der Wirkung agiler Arbeitsformen und deren gelingender Einführung.


Sozialpädiatrische Zentren und was dann? Interdisziplinäre medizinische und therapeutische Versorgung von Menschen mit Behinderung/Sehbehinderung

Themenband Professionalisierung / Qualifizierung / Interdisziplinarität

  • Dipl. Med. Verona Mau, FÄ für Kinder- und Jugendmedizin, stellv. Institutsleitung Blindeninstitut Thüringen, Schmalkalden
  • Dr. med. Anja Klafke, FÄ für Neurologie, Leitung MZEB, Blindeninstitutsstiftung Würzburg

Menschen mit Mehrfachbehinderung sind von besonderen Erkrankungsrisiken und häufigen seltenen Erkrankungsentitäten betroffen. Zusätzlich erschwerte oder fehlende verbale Kommunikation und Sinnesbehinderungen bedingen zahlreiche Anforderungen an eine spezialisierte Medizin. Erfahrungsberichte aus dem einzigen medizinischen Zentrum in Deutschland mit dem Schwerpunkt Sehbehinderung (MZEB Würzburg) sollen einen Einblick in diese neue Versorgungsstruktur bieten


Musiktherapie bei Sinnesgeschädigten im Blindeninstitut – Rückblick, Entwicklung, Ausschau

Themenband Professionalisierung / Qualifizierung / Interdisziplinarität // begrenzte TN-Zahl, Anmeldung im Kongressbüro vor Ort

  • Markus Rummel, Blindeninstitutsstiftung am Standort Würzburg

In den letzten 35 Jahren fanden viele Veränderungen in der Musiktherapie, aber auch bei unseren Klienten sowie im kollegialen Miteinander statt. Anhand von Videos möchte ich meine Arbeit aufzeigen und die Frage stellen: „Wie wird Musiktherapie in Zukunft integrativer Bestandteil in der therapeutischen Arbeit sein?“


„Bewegung ist Leben“ - Aktivierende Frühförderung bei komplex-beeinträchtigten Kindern

Themenband Bildung // begrenzte TN-Zahl, Anmeldung im Kongressbüro vor Ort

  • Yasemin Skrezka, Sabine Marcus, Frühförderstelle für Sehbehinderung und Blindheit, Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (blista), Marburg

In diesem Workshop werden die TeilnehmerInnen in ausgewählten Selbsterfahrungen in die Erlebniswelt eines komplex-beeinträchtigen Kindes entführt. Fragestellungen zu Basisvoraussetzungen, wie Lagerung, Handling und Stimulationen werden anhand von Fallbeispielen aus der Praxis vorgestellt, z.B. wie kann ich das Erleben über eine aktivierende Position intensivieren? Welche Hilfestellungen/ Assistenzen benötigt das Kind, um in das eigene Handeln zu kommen? Wie kann ich mit einer angepassten basalen Körperstimulation das Kind für eine aktivere, perzeptive Sinnesförderung (Sehen, Hören) vorbereiten? Spezifischen Methoden der visuellen Sinnesförderung werden mit Grundprinzipien und Methoden aus Förderkonzepten, wie das "Lilli Nielsen Konzept“, „Basale Stimulation“ oder „Bobath“, verknüpft und demonstriert.


Bildung 2030 – Sieben Trends, die die Schule und das Lernen revolutionieren

Themenband Bildung

  • Prof. em. Dr. Olaf Axel Burow, Universität Kassel, Institut für Erziehungswissenschaft, Begründer der Kreative-Feld-Theorie

Angesichts von Globalisierung und Digitalisierung zeichnen sich radikale Umbrüche ab, die das Bildungs- und Weiterbildungssystem sowie die Schule massiv betreffen. Dieser Wandel eröffnet Chancen, ruft aber auch Ängste und Widerstände hervor. Mit Fragen, wie Bildung und Lernen umgestaltet werden müssen, damit sie zukunftsfähig sind, setze ich mich auf der Basis eines Austausches mit Experten aus verschiedenen Fachgebieten auseinander: Wie werden sich Lehren und Lernen verändern? Wie sehen Bildungseinrichtungen und die Schule der Zukunft aus? Wie werden sich neue Bildungsformate auf die Möglichkeiten der partizipativen Zukunftsgestaltung auswirken? Welche Chancen, aber auch welche Gefahren zeichnen sich ab? Ergänzender Workshop zum Hauptvortrag von Prof. em. Dr. Burow.